Gestern hat Roshana Kerstin, Daniela und mir gezeigt, wie man Momos macht. Bei Kerzenlicht natürlich (stromausfall). Wir waren nicht untalentiert, wie wir nicht ohne Stolz feststellten, als auch der 25. Momo problemlos den Weg in unseren Magen fand. Jetzt sind wir nicht nur um eine kulinarischen Erfahrung reicher, sondern haben auch einen total realistischen Plan für die Zukunft: Wir eröffnen eine Momo-Restaurant in Berlin. Daniela schreibt schon an einem Business-Proposal an ihren reichen Onkel. Im Idealfall haben wir uns das so vorgestellt:
1. Wir kaufen ein geiles Haus in Berlin (Prenzlberg oder so)
2. Wir importieren 10 talentierte Nepalis als Momo-Köche. Die Connections zur Visa-Sektion der hiesigen Botschaft haben wir ja
3. Daniela und ich machen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vom Büro im 1. Stock
4. Kerstin wird Diplomatin, kommt aber in ihrer Freizeit zum Tanzen in das Momo Restaurant. Außerem verzaubert sie alle neaplischen Männer, so dass immer mehr bei uns arbeiten wollen
5. Wir werden reich und berühmt.
Gut, oder? Erste Schritte werden wir bald einleiten, zum Beispiel hier in Kathmandu ins „Belle Momo“ gehen und die Speisekarte kopieren, nur so zur Inspiration. Nicht, dass wir keine eigenen Ideen hätten:
Nationalitäten-Momos:
- Lasagne- oder Spagetti oder Pizza-Momos (für Italiener)
- Chili con Carne-Momos (für Spamier/Südamerikaner)
- Sauerkraut-Momos (für Deutsche)
- Baked-Bean-Momos (für Engländer)
- Momo-Döner (für Türken/Berliner)
…
Süße Momos:
- Apfel-Rosinen-Momos
- Grießbrei-Momos
- Schokoladen-Momos
- Lebkuchen-Momos (zur Weihnachtszeit)
…
Perverse/gemeine Momos:
- Weingummi-Momos
- Leere Momos
- Chili-Momos (nur Chillis!)
- Hasch-Momos
- Helmut-Kohl-Momos (gefüllter Saumagen)
….
Fühlt sich jemand an Forrest Gump erinnert…?
Also, wenn jemand einsteigen will, wir suchen noch Investoren! Berliner können schon mal die Konkurrenz (und Momos) testen, und zwar im Buddha Haus. Gudn Abbo, wie der Hesse sagt…







